Die berühmtesten Formeln der Welt

Die berühmtesten Formeln der Welt

... und wie man sie versteht
von Thomas Schaller

Worum geht's?

Es handelt sich um ein Buch, das einige der wichtigsten Themen der Physik auf populärwissenschaftliche Weise aufgreift und sie sehr verständlich erklärt. Dabei wird auch jedesmal auf die Personen, welche diese Themen ergründet haben, eingegangen. So spannt das Buch einen Bogen vom Beginn der Wissenschaft "Physik" mit dem Pendelgesetz von Galilei bis hin zu den schwarzen Löchern, die von Schwarzschild und Hawkins behandelt wurden.

Natürlich darf auch die Relativitätstheorie von Einstein nicht fehlen, die mit ihrem Resultat E = mc² - wohl die berühmteste aller Formeln - auch den Einband des Buchs schmückt.

Die berühmtesten Formeln der Welt

Warum gefällt es mir so gut?

Wie schon eingangs erwähnt, sind selbst die komplexesten Themen sehr verständlich geschildert. Dazu kommt, dass man auch einige interessante Dinge aus dem Leben der Physiker erfährt, welche die physikalischen Theorien entwickelt haben.

Man kann auch jedes Kapitel für sich lesen und muss nicht immer von vorne beginnen, auch wenn manchmal Verweise auf vorige Abschnitte auftauchen. Somit stellt es ein Buch dar, das man immer wieder mal in die Hand nehmen kann, wenn man das Wissen von einem physikalischen Phänomen auffrischen will.

Der Aufbau des Buchs gibt auch Einblicke in die historische Entwicklung der Wissenschaft und zeigt auf gegen welche nicht mathematischen / physikalischen Widrigkeiten die Physiker zu Lebzeiten kämpfen mussten.

Für wen ist das was?

Für jeden der sich ein wenig dafür interessiert, wie alles um uns herum aber auch das Universum als ganzes funktioniert, ist das Buch auf jeden Fall lesenswert. Man muss kein mathematisches Vorwissen mitbringen. Auch wenn vereinzelt Formeln aufgeschrieben werden, wird alles sehr anschaulich erklärt.

Selbst wenn man sich mehr für die Geschichte der Physik begeistert, kann ich dieses Buch empfehlen.

Noch ein paar Details?

In meiner gebunden Ausgabe hat das Buch 197 Seiten. Um jetzt aber den detaillierten Overkill zu liefern, zähle ich noch die Kapitel bzw. die handelnden Personen und deren Leistungen auf:

Galileo Galilei Pendelgesetz
Fallgesetz
Johannes Kepler Die 3 Keplerschen Gesetze der Planetenbewegung
Isaac Newton Trägheits-, Aktions- und Reaktionsprinzip
Lösung der Gleichungen für die Planetenbewegung
Daniel Bernoulli Formeln, die zum Energieerhaltungssatz führten
Christian Doppler Doppler-Effekt
James Clerk Maxwell Elektromagnetismus
Abraham Michelson
Edward Williams Morley
Die konstante Lichtgeschwindigkeit (Michelson-Morley-Experiment)
Hendrik Lorentz Lorentz-Transformation im Hinblick auf die Relativitätstheorie
Ludwig Boltzmann Thermodynamik
Entropie
Max Planck Plancksches Wirkungsquantum
Entstehung der Quantentheorie
Wolfgang Pauli Quantenzahlen
Pauli-Verbot
Louis De Broglie Welle-Teilchen-Dualismus
Werner Heisenberg Heisenbergsche Unschärferelation
Erwin Schrödinger Schrödinger-Gleichung (Teilchen werden Wellenfunktionen zugeordnet.)
Albert Einstein
Boris Podolsky
Nathan Rosen
EPR-Paradoxon
John Stewart Bell Bellsche Ungleichungen
Albert Einstein Spezielle Relativitätstheorie
Allgemeine Relativitätstheorie
Edwin Hubble Expansion des Universums
Hubble-Gesetz
George Gamow
Arno Penzias
Robert Wilson
Kosmische Hintergrundstrahlung
Karl Schwarzschild
Stephen William Hawking
Schwarze Löcher
Komischerweise gibt es zu jeder Person und zu jedem Thema einen Wikipedia-Artikel. Warum nur?

Egal! Ich hab sie mal verlinkt.