Linux Ubuntu 12.04
Auf dieser Seite findest Du folgende Themen, die im Umgang mit Linux Ubuntu 12.04 hilfreich sein können:


Aufsetzen

Ich habe mir von der Ubuntu-Seite die iso-Images für die 64-bit Version heruntergeladen und auf CD gebrannt.

Beim Aufsetzen nach der Grub-Auswahl trat dabei folgender Fehler auf:

  1. error: couldn't read file
  2. You need to load the kernel first...Press a key to continue
  3. Danach wurde der "Stacktrace" des Fehlers angezeigt.


Die Lösung des Problems ist, eine USB-Stick als Installationsmedium zu verwenden. (Quelle der Lösung: http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=1967024) Die Installation lief dann ohne Probleme.

Wie man einen USB-Stick auf Ubuntu zu einem Boot-Stick macht, kann man auf der Ubuntu-Seite sehr gut nachlesen. Der Vollständigkeit halber hier noch die Anleitung für Ubuntu 10.04:
  1. USB-Stick mit mindestens 2GB Speicherplatz anstecken.
  2. Menü: System -> Systemverwaltung -> Startmedienersteller
  3. Iso-Datei und USB-Stick als Medium auswählen
  4. Erstellen


Fazit:
Nie wieder eine CD brennen. Immer einen USB-Stick als Installationsmedium verwenden! (Allerdings erübrigt sich dieser Ratschlag, da seit Ubuntu 12.10 laut dieser Mitteilung kein CD-Image mehr zur Verfügung gestellt wird.)



Helligkeitsproblem bei ASUS Netbook

Auf meinem ASUS EEE PC Netbook hatte ich sowohl mit Ubuntu 10.04 als auch nach dem Upgrade auf Ubuntu 12.04 das Problem, dass die volle Helligkeit nicht eingestellt werden konnte. Das Problem ist auch auf dieser Seite beschrieben. Von dort bin ich auch auf diese Lösung gestoßen. Allerdings musste ich das BIOS Update nicht durchführen. Letztendlich führte ich nur folgende Schritte durch:
  • Editieren der Datei /etc/default/grub (Im Terminal sudo gedit /etc/default/grub)
  • Die Zeile
    GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT="quiet splash"
    auf
    GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT="quiet splash acpi_osi=Linux acpi_backlight=vendor"
    ändern.
  • Den Befehl sudo update-grub ausführen.
  • Neustarten.
Auf der Seite der Lösung ist beschrieben, dass diese Lösung für Ubuntu 10.04 und 11.04 funktioniert. Meiner Erfahrung nach funktioniert es auch für Ubuntu 12.04.



Drahtlosnetzwerk auf Lenovo G780 benötigt proprietären Treiber

Die Verbindung zum meinem WLAN ist immer wieder abgerissen. Nachdem unter Systemeinstellungen / Zusätzliche Treiber ein proprietärer WLAN-Treiber angezeigt wurde, habe ich diesen aktiviert und den Laptop neu gestartet. Danach funktionierte die WLAN-Anbindung wesentlich besser.

LAN auf Lenovo G780 funktioniert nicht

Bisher habe ich noch keine Lösung für das Problem.

Farbwiedergabe von Grafiken in Firefox ist nicht optimal

Nachdem der wunderschöne Farbverlauf meiner Homepage nicht mit der Hintergrundfarbe endete, hatte ich statt dem schönen Farbübergang einen abrupten Farbwechsel. Dadurch kam ich zunächst zu dem Schluss, dass die Farbwiedergabe auf meinem Monitor nicht optimal ist. Das stimmte aber nicht weil, ja bei einer falschen Farbdarstellung die selbe Farbe auch mit der selben "falschen" Farbe dargestellt wäre. Und somit wäre wieder ein fließender Farbverlauf da.

Als ich das Hintergrundbild mit mehreren Programmen öffnete entdeckte ich, dass nur mein Firefox das Bild falsch darstellt. In diesem Forum habe ich die Lösung für das Problem gefunden:
  • Im Firefox mit about:config die erweiterte Konfiguration öffnen.
  • Den Wert von gfx.color_management.mode von 2 auf 0 setzen.
  • Firefox neu starten.
Im Forum wurde dabei auf diese Seite verwiesen. Der Farbverlauf auf meiner Homepage war somit auch im Firefox wieder gerettet.

Bezüglich Farbveränderungen auf Ubuntu:

Mit dem Programm xgamma kann man das Gamma des Bildschirms verändern und somit auch andere Darstellungen erzwingen. Hier ein paar Beispiele:
  • xgamma -gamma 0.7 setzt das Gamma aller Kanäle auf 0.7
  • xgamma -rgamma 0.7 setzt das Gamma des Rot-Kanals auf 0.7 (für Grün gibt es die Option -ggamma und für Blau die Option -bgamma.)
  • xgamma gibt die aktuellen Gamma-Einstellungen aus.
Außerdem habe ich mich mit Farbmanagement auseinandergesetzt, was aber für mein Problem keine Abhilfe ist. Jedenfalls habe ich ICC-Farbprofile installiert (Ubuntu Software-Center: ICC-Profile) und dann in den Systemeinstellungen / Farbe beim Monitor andere Profile hinzugefügt.

Notepad++ auf Linux installieren

Da ich am liebsten mit Notepad++ meine Programme schreibe, ist diese Anleitung recht hilfreich, um diesen Editor auf Ubuntu 12.04 zu installieren.

  1. Wine installieren (Software-Center: Nach Wine suchen)
  2. Notepad++ Installer herunterladen
  3. Es ist jetzt nicht mehr nötig, die Setup-Datei ausführbar zu machen. Es reichte ein Klick mit der rechten Maustaste und die Auswahl des Menüeintrags "Mit Wine Windows-Programmstarter öffnen". (Mit folgendem Befehl kann man die Datei ausführbar machen: chmod 744 npp.6.2.2.Installer.exe)
  4. Die Installation ist einfach durchzuführen. Danach kann man Dash-Startseite notepad++ eingeben und diese Wine-Applikation wird darin angezeigt. (Es kann sein, dass man davor noch einen Neustart des Systems durchführen muss.)

Meine Standardeinstellungen:

  • Ansicht - Nicht druckbare Zeichen - Leerzeichen, Tabs anzeigen
  • Die TabSettings können nun auch im Menü unter Einstellungen / Optionen -> Reiter "Sprachmenü/Tabs" gemacht werden. Dabei stelle ich immer eine Tabulatorbreite von 2 ein und lasse diese durch Leerzeichen ersetzen.
    Früher mussten diese in der Konfigurationsdatei gesetzt werden:
    • Wine - Durchsuche C: - und dort unter Users/<User>/Anwendungsdaten/Notepad++/ die Datei config.xml öffnen.
    • Hier ist die Zeile mit den TabSettings folgendermaßen zu editieren:
      <GUIConfig name="TabSetting" size="2" replaceBySpace="yes" />

Bisherige Bugs:

  • Wurde eine Datei gelöscht, befand sich aber noch im Editor, kam der gewohnte Hinweis, ob die Datei noch im Editor behalten werden soll. Allerdings ließ sich dieser nicht mehr wegklicken. Generell gab es schon einige Probleme mit den Dialogen. In solchen Fällen half nur ein Neustart des Editors nachdem er mittels Systemmonitor beendet werden musste.
    (Hier gibt es also keine Verbesserung gegenüber Ubuntu 10.04)
  • In Ubuntu 12.04 werden die Menü-Einträge in der Ubuntu-Menüzeile eingeblendet. Dies funktioniert allerdings nicht für Notepad++ unter Wine. Lediglich die Icons für Schließen, Minimieren und Vollbild wird in der Menüzeile angezeigt.
  • Leider hatte ich eines Tages das Phenomen, dass während dem Arbeiten im Notepad++ das komplette Betriebssystem "stecken" geblieben ist. D.h. der Mauszeiger konnte nicht mehr bewegt werden, die Tastatureingaben zeigten keine Wirkung mehr und die Musik spielte die letzte Sekunde in der Endlosschleife. Es half nur langes Drücken des Power-Knopfs. Nach dem Hochfahren trat der selbe Fehler nach einigen Minuten wieder auf.

    Ich probierte mehrere Versionen von Notepad++, die neueste, die alte, die auf meinem vorigen Ubuntu System funktionierte. Nichts half.

    Letztendlich ortete ich das Problem bei Wine 1.4. Daher stieg ich auf die Entwicklerversion von Wine um. Dafür fand ich auf Wine Download für Ubuntu-Seite eine sehr gute Anleitung unter dem Punkt Alternative Kommandozeileninstruktionen für die Wine-Installation:
    • Terminal öffnen
    • Wine Repository hinzufügen: sudo add-apt-repository ppa:ubuntu-wine/ppa
    • APT-Paketinformationen aktualisieren: sudo apt-get update
    • Wine 1.5 installieren: sudo apt-get install wine1.5

Installation von Trac

Trac kann über der Software-Center installiert werden. Man muss diesmal allerdings nicht mehr nach "trac edgewall" suchen, es reicht "trac" alleine. Zum Zeitpunkt meiner Installation wurde trac 0.12.2 installiert.

Nachdem ich meine früheren Trac-Projekte mit trac 0.11.7 angelegt hatte, musste ich im Terminal meine Projekte mit folgendem Befehl auf den neuesten Stand bringen:

trac-admin <project-folder> upgrade

Ich starte alle meine Trac-Projekte mit einer Script-Datei mit folgendem Inhalt:

#! /bin/bash
tracd --port 8000 --auth="*",<Passwort-Datei>,<Realm> -e <Trac-Projekt-Ordner>


Die Projekte können dann über http://localhost:8000/ aufgerufen werden. (Die Passwort-Datei ist dabei eine .htdigest-Datei, die mit dem relativen Pfad aufgerufen werden kann. Der Realm gibt dabei Authentifizierungs-Domäne in der .htdigest-Datei an, die verwendet werden soll. Der Trac-Projekt-Ordner sollte alle Trac-Projekte als Unterordner beinhalten.)

In der trac.ini im Verzeichnis conf des Trac-Projekts musste ich den Parameter repository_dir anpassen, weil sich die Lage des SVN-Repositories geändert hatte. Diesmal achtete ich darauf, dass ich das SVN-Repository mit einer relativen Pfad-Angabe referenziere. Danach musste das Repository neu mit dem Trac-Projekt synchronisiert werden. Dies ist mit folgendem Befehl zu machen:

trac-admin <project-folder> repository resync '(default)'

Installation von Subversion

Es muss mit sudo apt-get install subversion installiert werden.

Danach Verzeichnisse anlegen und die Projekte auschecken. Leider vergesse ich immer den checkout Befehl, weil ich ihn so selten brauche:

svn checkout file://<absoluter Pfad zum Repository>/trunk

Installation von Ant

Ant kann über das Software-Center installiert werden.

Installation von R

  • Über das Software-Center nach r-base oder r cran base suchen.
  • Danach in der Commandline mit R starten.

Installation von GNU Octave

  • Über das Software-Center nach octave suchen.
  • Danach in der Commandline mit octave starten.

Installation von Open JDK

Zunächst muss Open JDK heruntergeladen und installiert werden. Dabei ist auf der Konsole der Befehl sudo apt-get install openjdk-7-jdk einzugeben.

Danach kann man mit javac bereits kompilieren. Wenn man danach allerdings das Programm mit java ausführen will, dann kommt die Fehlermeldung Unsupported major.minor version 51.0. D.h. es wird versucht mit einer niedrigeren Java-Version das Programm auszuführen.

Das kann man nachvollziehen, indem man java -version und javac -version eingibt. In meinem Fall sah das folgendermaßen aus:

java -version
java version "1.6.0_24"
OpenJDK Runtime Environment (IcedTea6 1.11.5) (6b24-1.11.5-0ubuntu1~12.04.1)
OpenJDK 64-Bit Server VM (build 20.0-b12, mixed mode)

javac -version
javac 1.7.0_09


Mit dem Befehl sudo update-alternatives --config java kann man sich die möglichen java-Programme anschauen. Bei mir zeigte sich folgende Liste:

Auswahl   Pfad
* 0   /usr/lib/jvm/java-6-openjdk-amd64/jre/bin/java   1061   Auto-Modus
  1   /usr/lib/jvm/java-6-openjdk-amd64/jre/bin/java   1061   manueller Modus
  2   /usr/lib/jvm/java-7-openjdk-amd64/jre/bin/java   1051   manueller Modus

Drücken Sie die Eingabetaste, um die aktuelle Wahl[*] beizubehalten,
oder geben Sie die Auswahlnummer ein: 2


Wenn man die richtige Version auswählt, dann funktioniert es.

Verbesserungen gegenüber Ubuntu 10.04

Hier nur eine subjektive Liste an Dingen, die sich für mich bei Ubuntu 12.04 gegenüber von 10.04 verbessert hat:
  • In den Einstellungen des Terminals kann man nun auch die Standardgröße vorgeben.
  • Im LibreOffice funktioniert nun die deutsche Rechtschreibprüfung.

Download von Fotos und Videos vom iPhone auf einen Ubuntu Linux PC

Mit dem Befehl sudo apt-get install gphoto2 habe ich mir gPhoto installiert.

Danach das iPhone entsperren und an den PC anstecken. Es kam dann am iPhone die Frage, ob man dem Computer vertrauen kann. Leider kam diese Meldung immer wieder. Ich habe es ein paar Mal bestätigt.

Mit dem Befehl gphoto2 --port=usb: -R -P konnte ich dann alle Fotos und Videos ins Home Verzeichnis überspielen.

Während dieses Vorgangs sollte man aber nicht die diese Meldung am iPhone bestätigen, weil ansonsten der Zugriff unterbrochen wird.

Transfer von Dateien zwischen Linux PCs via SSH

Um einfach ein paar Dateien zwischen Linux PCs hin und her zu kopieren, habe ich mir mit dem Befehl
sudo apt-get install openssh-server
SSH auf den PCs installiert. (Die Anleitung dazu findet man hier.)

Danach kann man mit dem Befehl ifconfig die IP-Adressen der beteiligten PCs auslesen und daraufhin folgende Befehle verwenden:
  • Kopieren von Dateien in das Home-Verzeichnis des Benutzers:
    scp <Datei> <Benutzer>@<Ziel-IP-Adresse>:/home/<Benutzer>/
  • Kopieren eines Verzeichnisses in das Home-Verzeichnis des Benutzers:
    scp -r <Verzeichnis> <Benutzer>@<Ziel-IP-Adresse>:/home/<Benutzer>/
Eine detailiertere Beschreibung dazu findet man hier.